In diesem Jahr hatten wir das große Glück bei Familie Feldhofer Einsatzübungen durchzuführen.

Bei Einsatzübungen geht es darum, so real wie nur möglich üben zu können. Das Stichwort war Brand, Personen noch im Gebäude. Um die Übung so real wie möglich zu gestalten simulierten wir das Feuer mit rot blinkenden LED's. Durch eine Nebelmaschine gelang es uns dichten Brandrauch nachzubilden. Mit einer Musikanlage haben wir zudem Brandaufnahmen abgespielt. Somit konnte der Angriffstrupp unter realitätsnahen Bedingungen unter schwerem Atemschutz vorgehen.

Nach Eintreffen stieg der Einsatzleiter mit den Gruppenführern zum Erkunden aus, auch für die Führungskräfte war die Übung eine lehrende Gelegenheit. Es konnten verschiedene Szenarien durchgespielt werden. Mehrere Eingangstüren am Gebäude gaben den Gruppenführern die Möglichkeit unterschiedliche Vorgehensweisen durchzuführen.

Im Anschluss begann das zweite Fahrzeug mit der Wasserversorgung von zwei Unterflurhydranten. Es bestand auch die Möglichkeit mit einer Feuerlöschkreiselpumpe über die Amper das Wasser anzusaugen und über die Fahrzeuge weiter bergauf zum Verteiler zu pumpen. Zudem wurde eine kleine Verkehrabsicherung aufgebaut.

Das zweite Fahrzeug kümmerte sich um die Personen. Zwei Angriffstrupp gingen zur Personenrettung in das qualmende Haus hinein. Ein Sicherungstrupp (simulierter Mayday) stand auch zur Stelle. Um die Illusion zu vervollständigen baten wir Statisten sich als zu rettende Personen auszugeben. Manche waren froh um die Rettung, andere wollten gar nicht gerettet werden. Es ist schwer zu glauben, dass manch einer sich lieber in einem Schrank verkriechen will. Besonders bei Kindern ist das ein bekanntes Verhalten.

Auch für die Einsatzkräfte war es eine Lehre, den sich wehrenden Personen zu helfen. Manchmal sollte man sich in die hilflose Person versetzen. Diejenige ist in einem komplett verrauchten Zimmer. So ist man nicht in er Lage zu sehen, hört schlecht und wird von einem dauerhaften Husten geplagt, dessen Ende nicht in Sicht ist. Dann will dich auch noch eine "Starwars-ähnliche" Kreaturen aus dem Rauch retten...

Unsere Jugend konnte die Übung auch in vollen Zügen genießen. Oben im Bild bedient ein Jugendlicher den Verteiler. Kurz darauf folgte das Kommando: "Drittes Rohr - Wasser Marsch!"

Während der Übung überprüften Ausbilder wie der Angriffstrupp vorging. Klebten beide der Mann und der Führer im Kriechgang aneinander? Blieben sie so weit wie nur möglich am Boden? Haben sie jeden Raum komplett durchsucht?

Nach der Übung war es wichtig den Ablauf zu besprechen um Fehler im nächsten Durchlauf zu eliminieren. Besonders unter den realen Bedingungen lernt man extrem schnell und kann für den Ernstfall besser vorbereitet sein.

Wenn du willst, das wir und im Notfall noch besser vorbereiten können, dann lass und auch deine vier Wände kennenlernen! Schicke uns eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

© 2020 Feuerwehr Haimhausen. Alle Rechte enthalten.
Entworfen von JoomShaper aber mit ❤ von der Feuerwehr erschaffen.
365 Tage - 24 Stunden einsatzbereit.
Impressum - Login - Datenschutz